”Art-” Travel Book

International chat: " Which concrete educational offers can relieve social need, on social problems come? "

Körperausdruck (in italiano)

Small Berlin project stock exchange:
EU projects live: From day flies to "everyday bees"?

EDUCATIONAL WORKSHOPS IN EUROPE

 

CLUB EUROPA KONTAKTE

2003 - 2012


 

" Just it should be in adult education programs: Learning, getting to know each other, virtual and really,  locally and worldwide, food, drinking and be happy! "

Der Club Europa Kontakte
ist ein Begegnungsforum UND
eine pädagogische Werkstatt

Im Club und in den damit verbundenen europäischen Aktivitäten können Sie europäische Kulturen im direkten Kontakt mit Menschen kennenlernen, die im jeweiligen Land leben.

Das geschieht in unterschiedlichen Medien: beim Malen und Schreiben, Tanzen und Theaterspielen genauso wie bei konkreten Reise-Vorbereitungen und auf dem Küchenzettel.

Im "Club" treten wir regelmäßig in Life-Kontakte mit Europa-Aktiven in unseren Partner-Einrichtungen in Spanien, Italien, Österreich, in den Niederlanden und in anderen Ländern (siehe Projekte TALE und EE)

Wir planen, erproben, diskutieren  jedes Mal neue pädagogische Formen und Inhalte des Austausches. Wir suchen gemeinsam neue Ideen, damit Europa zum Teil des Alltags wird.

Bei allen Terminen gibt es eine kleine Verköstigung mit Wein, Wasser und kalten Speisen sowie experimentelle Bildungsangebote und gemeinsame Kontakte über das Internet.

Die Themen werden kurzfristig bekannt gegeben.
Infos: VHSEuropaGruppe@yahoogroups.de

Jeder Termin findet grundsätzlich am Samstag, 14-18.00 Uhr, statt, in der VHS Barbarossa Platz 5

Europa am Samstagnachmittag, 29. Oktober 2005:

TOMiOOH meets ClubEuropaKontakte
in der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg

Zur Vorstellung des Projekts Take Our Matters in Our Own Hands versammelten sich 13 TeilnehmerInnen, darunter vier KollegInnen aus Italien und sechs KollegInnen von TOMiOOH und dem ‘Selbsthilfeverein der Geringverdienenden und Erwerbslosen in Pankow‘.

Neu an TOMiOOH ist, dass Lernpartnerschaft und Bildung verbunden wird mit tätiger wirtschaftlicher und politischer Selbsthilfe. Die Lernpartnerschaft soll nicht nur das gegenseitige Kennenlernen der Überlebensbedingungen der ‘Neuen Armen‘ ermöglichen, sie soll auch zu höchst praktischem gegenseitigem Rat und gegenseitiger Hilfe führen.

Deshalb entsteht TOMiOOH in zweierlei Bezügen: Einerseits im Verbund mit der Berliner VHS-Reihe "Armes? Deutschland" (20 Vorträge und Kurse in acht Volkshochschulen); andererseits im Verbund mit dem "Selbsthilfeverein der Geringverdienenden und Erwerbslosen in Pankow". Entsprechend dieser Verbindung von Lernen und Tun sucht TOMiOOH Kooperationspartner aus je einem nördlichen, westlichen, südlichen und östlichen Land der Europäischen Union, wobei es uns wichtig ist, direkt mit der Neuen Armut in Gestalt von Geringverdienenden und Erwerbslosen in Kontakt zu kommen. Virtuelle Kontakte werden die Vorstufe bilden, aber letztendlich wollen wir uns gegenseitig besuchen, um miteinander von Angesicht zu Angesicht sprechen zu können.

Am faszinierendsten wird wohl die Erfahrung von Mentalitätsunterschieden sein. Schon jetzt – nach nur zwei Gesprächen mit talienischen und einem Gespräch mit einer spanischen Kollegin - erscheint Italien (und Spanien) in einem neuen Bild:

Die italienische Nation als eine einzige, riesige, vielfältig in familiäre und bekanntschaftliche Bezugsgruppen gegliederte Selbsthilfegruppe??!! Eine Selbsthilfegruppe, deren Mitglieder keine Anträge an staatliche Förderfonds schreiben, sondern sich fast unabhängig von staatlicher Grundversicherung über Wasser halten. Und diese Selbsthilfementalitität scheint auch in den offiziellen Lohnarbeits-Sektor hinein zu strahlen und die Grenzen zwischen regulärer und Schatten-Arbeit zu verwischen.

Aber was tun diejenigen ItalienerInnen (und SpanierInnen), die nicht im ‘Hotel Mama‘ wohnen können oder viellicht auch nicht wohnen wollen? die kein Wohneigentum haben? die keinem Onkel bitten können, der ihnen gegen Handschlag (oder Schuldschein) 10.000 Euro leiht? die in keinem Bekannten-und-Verwandten-Netz hängen, das ihnen reguläre oder informelle Arbeit vermittelt???

Danach stellte Claudio die zweite spannende Frage:

Warum sollten sich besser- und gutverdienende EuropäerInnen überhaupt für TOMiOOH interessieren? Natürlich kann man sich aus humanitär-menschenfreundlichen oder religiös-ethischen Gründen für die ‘Armenfrage‘ und die konkret-vorfindlichen Armen interessieren! Treibendes Motiv könnte auch die Angst vor den ‘Neuen Armen‘ sein: Furcht vor Krawallen, Unruhen, Kriminalität. Aber um solche Beweggründe kann es TOMiOOH nicht gehen. Wir müssen ein beiderseitig-tragendes Motiv finden.

Vielleicht, weil die Besserverdienenden es lernen müssen, im Alltag mit Einkommensarmen im selben Projekt zusammenzuarbeiten? Wie hält es ein regulär-bezahlter Kollege aus, mit einer ‘Zusatzjobberin gegen Mehraufwandsentschädigung‘ oder mit jemanden, der ‘lavore socialmente utile‘ leistet, auf gleicher Augenhöhe zusammenzuarbeiten?

Ein tragendes Motiv könnte auch die Orientierung der Selbsthilfeaktivitäten auf die Gründung von Unternehmen und Netzwerken bieten, die Gemeinwohl in Eigenregie ‘produzieren‘. Solche Betriebe könnten dann eine Antwort nach dem ‘Ziel‘ und dem ‘Warum‘ geben: Warum leben? warum arbeiten? warum sterben? Bezahlte, sinnvolle Gemeinwohlarbeit sozusagen in Konkurrenz und im Gegensatz zu entleerter, entfremdender, fremdbestimmter Lohnarbeit???

Dann war die Zeit um. Die Diskussion sollte virtuell weitergehen; leider wartete im Off niemand auf unsere deutsch-italienisch-englischen Botschaften, die wir in alle Welt hinaussandten; aber vielleicht das nächste Mal!?

Und schließlich –längst war die Zeit um- tranken wir italienischen Rotwein und Säfte und schmausten Claudios Panzanella – ein  italienisches Armenessen, und das geht so:

In ein Gefäß werden von unten nach oben folgende Schichten übereinandergetürmt: Ganz unten altes Brot (aufgeweicht oder nicht), dann je eine Schicht Zwiebel, Sellerie, Gurken, Tomaten, oben drauf Kapern und Basilikum. Dazu Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl und Essig. Hinein in den Kühlschrank, 24 Stunden durchfeuchten lassen und essen!

Genau so soll es in Volkshochschulen zugehen: Lernen, sich Kennenlernen –real und virtuell, lokal und global, Essen, Trinken und fröhlich sein!

Ein dreifachkräftiges TOMiOOH und ClubEuropa und viele Grüße

Wolfgang

Kontaktmöglichkeiten:
TOMiOOH – Take Our Matters in Our Own Hands
Dr. Frank Dittmer, Tel  0049 (0)30 75603518 - 
Wolfgang Ratzel, Tel  0049 (0)30 42857090 –

26.11.05
interkultureller Salon, Sommerakademie, pappa al pomodoro
1) Vorstellung der ersten Angebote für die Sommerakademie in Rimini 2006 (um 14.00 Uhr)
2) Das Konzept und Beispiele von Ergebnissen und Erfahrungen im "INTERKULTURELLEN SALON" werden von den Dozentinnen, Frau Lehnen und Frau Reinke Dieker vorgestellt (um 15.00 Uhr)
Zwischendurch: Pappa al pomodoro (warme Suppe aus der Toskana) mit dem dazu gehörigen Chianti.

26.10.05 TOMiOOH/Neue Armut in Europa (und in der Pause ein bißchen Panzanella) Wolgang Ratzel, ein Dozent der VHS, wird ein neues Projekt im Club vorstellen, das schon jeztz als Kurs läuft. Mit einer äußerst spannenden Mischung zwischen Selbsthilfe- und Lern- und Diskussiongruppe gehen Wolgang und die KursteilnehmerInnen auf das Thema der neuen Armut ein.Diesmal werden wir versuchen, Menschen aus anderen Ländern anhand dieses Themas virtuell zu treffen. Oder erste Schritte in diese Richtung zu machen. Um 16.00 Uhr können wir uns in http://senzarete.parlaris.com/ftopic4.html treffen, dort könnt ihr Beiträge zu dem darauffolgenden Thema finden,  lesen und selbst schreiben, sowohl vor als auch nach Samstag.  Schön wäre es, wenn wir uns aber um 16.00 zeitgleich treffen würden jede/r hinter dem eigenen Computer in Berlin, Rom, Wien, ... Auf jeden Fall werden wir auch verraten, was Panzanella ist bzw. eine kleine Kostprobe davon essen.
 
10.09.05 Sommerakademie in Spanien Die EU-Aktivitäten gehen weiter... wie aber? Das werden wir euch verraten bzw. gemeinsam diskutieren. Einige Punkte an der Tagesordnung darf man schon jetzt vorwegnehmen:
- man/frau wird über die Sommerakademie in Spanien ( 27. August - 03. September)
frisch berichten, mit Photos, Eindrücken und kleinen kulinarischen Mitbringseln
- Beispiele und Ideen für eine internationale Übungsbörse der Sprachdozenten
werden vorgestellt bzw.diskutiert
- Begegnungen mit Gästen: von 23. bis 30 September halten sich in Berlin mehrere ItalienerInnen aus Mailand, die Deutsch lernen und private Unterkunft und Kontakte mit BerlinerInnen suchen.
Gemeinsam diskutieren wir, wie solche Begegnungsmöglichkeiten für Gäste und "Einheimische" ausgenutzt werden können,  um Spannendes und Nettes für alle zu gewinnen.
- Reise nach Amstelveen, bald ist es soweit...
Wie immer gibt es eine kleine Verköstigung (diesmal original aus Spanien mitgebracht)

11.06.05: Transeuropäisches Bildungsmeeting der Volkshochschulen  Berlin meets Amsterdam, Madrid, Rom und Wien im Rahmen der Reihe "dEUtschland - mittendrin" der Berliner Volkshochschulen. Die europäischen Partnereinrichtungen der VHS stellen sich vor: Bildungsmesse, Workshops, Begegnungen, Präsentationen.

19.03.05: Art and English und Brian Storming Am Samstag 19.03.05 findet wieder unser Treffen statt, diesmal mit
a) einer pädagogischen Kostprobe, Michelle Lloyd wird mit uns ein kleines Workshop von 14.00 bis circa 16.00 Uhr veranstalten, Art and English. Mehr darüber im Programm der Sommerakademie
b) Brain Storming über das nächste internationale Treffen in Berlin im Juni, für die Bildungsmesse und für das Teil "Berliner zeigen Ihre Stadt!" Was wollen Berliner DozentInnen und TeilnehmerInnen anbieten?
Ideen werden in einem Internet-Forum angesammelt, gemeinsam werden wir probieren, den Forum zu benutzen, von 16.00 bis 17.00 Uhr, vielleicht mit Menschen aus anderen Ländern.
Und natürlich wie immer frische Infos über das TALE-Treffen in Wien, das Treffen mit Barcelona in der Crellestraße, usw. Und wieder etwas kleines zum Essen und zum Trinken.

12.02.05 Bildungsangebote und Soziale Not, Chat
Möchten Sie sich über das nächste Treffen des Projektes TALE in Wien informieren? Was wird dort geschehen? Wie gehen die Aktivitäten weiter? Möchten Sie mehr über zwei neue Berliner Projekte, und zwar über
TELLING EUROPE und EQUA-EDUCATION IN THE QUARTER erfahren? Um 16.00 Uhr treffen wir uns in einem Chatraum von www.senzarete.de mit Freunden und Partnern aus anderen Ländern.
Thema: "Welche konkrete Bildungsangebote können soziale Not lindern, auf soziale Probleme eingehen?"
Der Zugang zum Chat ist der folgende :
1. auf www.senzarete.de gehen, dort rechts oben klickt ihr auf "chat"
2. dann Namen eintragen, kein Passwort
3. auf "ClubEuropaKontakte" gehen, dann "login" - und ihr seid direkt im Chatraum

20.11.04 Pädagogische Werkstätte in Europa, d.h.:
- Sommerakademien , 2004 in Sizilien und 2005 in Aguilar de Campoo (Spanien)
Vorstellung von einigen Angeboten, Auch Dozenten mit neuen Angeboten für 2005 sind willkommen, Vorstellung von anderen Kooperations- Projekten der Partnerschaft TALE, Gedankenaustausch der EU-Projekt-Dozenten
20.11.04

23.10.04 Kleine Berliner Projektbörse
EU-Projekte live: Von Eintagsfliegen zu "Alltagsbienen"
Zum Auftakt der europäischen "Förder-Saison" und des "Clubs" laden wir Berliner Erwachsenenbildungs-Projekte ein, kritisch aus ihrer EU-Praxis zu berichten:
- Wie und warum entsteht ein EU-Projekt ?
- Wie motiviert man Menschen und Einrichtungen ?
- Wie kommt man an Fördertöpfe - und erhält Ideen auch über den Förderzeitraum
hinaus am Leben ?
- Wie können internationale Kommunikation und Austausch der Projekte zum Alltag werden ?
Einleitend wird ein Berliner Experte uns ein paar Schneisen im EU-Fördermittel-Dschungel aufzeigen. Zum Abschluss soll der Nutzen einer Netzwerkbildung der Berliner Projekte diskutiert werden.
Die Veranstaltung dient  der Begegnung und der Information von Praktikern, Projektbeteiligten und "Profis", aber auch dem Kontakt von Europa-Neugierigen mit Berliner Projekten.
23.10.2004: Frank Ditmer, Claudio Cassetti

24.04.2004 Frauengeschichte in Körpersprache / in italiano
Für Bewegungs- / Italienisch- / Europa-Neugierige - Für Frauen und Männer
Manchmal möchte man “mit Händen und Füssen" reden – hier soll es nun praktisch ausprobiert werden, wie multilinguale Kommunikation funktioniert. Mit körperlichen Mitteln, Bewegung und Improvisation, versuchen wir in diesem Workshop (von Italienern vorwiegend in ihrer Sprache geleitet) alle Sprachschranken zu überwinden, um Frauen-Geschichte und Bilder von Frauen in Bewegung zu bringen.
Jeder Mensch hat Geschichten, Erinnerungen zu erzählen. Oft fehlen dafür die Wörter. Wir suchen zusammen einen Weg, diesem Ausdruckswillen eine klare Form zu geben: Wörterwege und Bewegungswege.
Der Workshop ist nicht nur für Frauen interessant, sondern insgesamt für Menschen, die ihre Frauenbilder bewegen wollen. Er ist auch nicht nur für Italienischlerner gedacht, sondern ebenso für Bewegungsinteressierte, die im Meer einer scheinbar unbekannten Sprache Anregung und Spass finden möchten. In einer anschließenden, sprachlichen Auswertung werden auf Wunsch auch Übungen für zuhause mit auf den Weg gegeben.
Dozenten: Angela Nicotra, Claudio Cassetti

20.02.04 Vortrag: Unbekannte Nachbarn Deutsche und Niederländer - Vortrag und Diskussion mit Dik Linthout
Der Niederländer Dik Linthout, Autor von “Frau Antje und Herr Mustermann” (Ch.Links-Verlag, Berlin, 2.aktual.Aufl.2003),  hat sich am Beispiel von Deutschen und Niederländern intensiv mit inner-europäischen Verhältnissen und (Vor-) Urteilen beschäftigt. Pointiert greift er die Probleme und Chancen der Verständigung auf. Vortrag mit Diskussion und Büchertisch.
Moderation: Maria Crombeen-Posluschny

15.11.03 Workshop: Künstlerische Reisetagebücher
Ein Workshop für Maler, Schreiber und neugierige Menschen: Wir wollen Orte gemeinsam durch Malen und (kreatives) Schreiben neu entdecken, Anregungen und Erfahrungen von "anders Reisen"  durch Berlin und durch Italien sammeln, auch als Vorbereitung für europäische Begegnungen. Mit einer kleinen Wanderung durch Schöneberg. Abschließende Zusammenfassung (und Imbiss) in der VHS.
Dozenten: Reinhard Spielvogel Claudio Cassetti

25.10.03 Eröffnung: Europa, ein unbekanntes Land
Eröffnungsveranstaltung unseres Clubs für alle Europa-Neugierigen. Lebendige Vorstellung der Europaaktivitäten der VHS Tempelhof-Schöneberg, unserer europäischen Partner, der beteiligten Dozenten und der Perspektiven für Teilnehmer/innen an solchen Europa-Projekten.
Im zweiten Teil werden Ergebnisse aus dem Europa-Projekt "Townstories" vorgestellt, in dem Europäer ganz persönliche Eindrücke "ihrer" europäischen Stadt schildern und via Internet austauschen (Interaktiver Vortrag im Computerraum mit gemeinsamem Surfen).
Dozent: Claudio Cassetti

ClubEuropaKontakte
Kleine Berliner Projektbörse
EU-Projekte live:
Von Eintagsfliegen zu "Alltagsbienen"

Zum Auftakt der europäischen "Förder-Saison" und des "Clubs" laden wir Berliner Erwachsenenbildungs-Projekte ein, kritisch aus ihrer EU-Praxis zu berichten:
- Wie und warum entsteht ein EU-Projekt ?
- Wie motiviert man Menschen und Einrichtungen ?
- Wie kommt man an Fördertöpfe - und erhält Ideen auch über den Förderzeitraum
hinaus am Leben ?
- Wie können internationale Kommunikation und Austausch der Projekte zum Alltag werden ?

Einleitend wird ein Berliner Experte uns ein paar Schneisen im EU-Fördermittel-Dschungel aufzeigen. Zum Abschluss soll der Nutzen einer Netzwerkbildung der Berliner Projekte diskutiert werden.

Die Veranstaltung dient der Begegnung und der Information von Praktikern, Projektbeteiligten und "Profis", aber auch dem Kontakt von Europa-Neugierigen mit Berliner Projekten.

Samstag, 23.10.2004, 14-17h
VHS, Barbarossaplatz 5, Raum 114
Interessierte Projekte können sich vorab melden bei:
CassettiClaudio@t-online.de, oder:
dittmer@ba-temp.verwalt-berlin.de

Tagesordnung / Ablauf

(Planung Stand 29.9.2004)

 14.15: Begrüßung / Einführung (FD)
14.20: Vorstellungsrunde – dynamisch ?
14.45: "Expertenwissen" I:
 Chr. Keune, Senkzl: Einführung in die EU-Förderpolitik
15.15: Diskussion / Fragen
15.30: Pause (10 min)
15.40: "Expertenwissen" II:
 Dr. Frank Dittmer: Grundtvig-Projekte
 an der VHS Tempelhof-Schöneberg
15.55: "Praxiswissen":
 Claudio Cassetti (Senzarete):
 Warum entstehen Projekte ? Wie können
 sie in Einrichtungen verwurzelt werden ?

 "Fragenliste" an Projekte.

16.10: Diskussion – Vorstellung weiterer Praxisbeispiele
 angefragt: "pathways to learning",
"understandingbus", "Persönliche Stadtgeschichten"

16.45: Schlussrunde:  Gründung eines Netzwerkes für Berliner Bildungs-Förder-Projekte ?

 Handouts:
Flyer zu EE und TALE
 Infomaterial zu Sokrates / Grundtvig
 Liste mit Berliner Projekten
Mappe zum Betrachten / Aushang:
Kompendium zum Inhalt der geförderten Grundtvig-Projekte aus Berlin. 

Teilnehmer
Claudio Cassetti (Projektleiter, "senzarete")
Dr. Frank Dittmer (Programmbereichsleiter, VHS)
Christian Keune, EU-Referat der Senkzl
Angefragt:
Angela Pawlik, Projekt "pathways"
n.n., Leonardo-Projekt "Sprachmodule"
n.n., Projekt "Stadtgeschichten"

 Eingeladen:
-Vertreter der 13 Träger (Koordinatoren und Partnereinrichtungen) der 2003 geförderten Grundtvig-Projekte in Berlin
-VHSEuropaGruppe (Mailinggroup der VHS Tempelhof-Schöneberg): 60 Dozent/innen und Teilnehmer/innen
-Programmbereichsleiter der Berliner VHS’en
-EU-Beauftragte der Berliner Bezirke und der zuständigen Senatsverwaltung
-Werbung auf Handzetteln, in Presse, einschlägigen Infodiensten und im Programmheft der VHS.

 

Subject: [VHSEuropaGruppe] Fazit von Carole Benda der Veranstaltung am 24 Oktober

die Veranstaltung "Europa-Club" am 24. Oktober 2004 fand ich informativ und ich denke, dass die Teilnehmer zum großen Teil ihre Zeit nicht verloren haben.
Die Veranstaltung war klar organisiert: Sie haben mit allgemeinen Informationen über die EU-Förderungen, mit viel Theorie, aber leider nur wenigen Tipps begonnen.

Nach der Pause wurde das Beispiel VHS mit den zwei Projekten Tale und European Encounters vorgestellt. Sie haben hier klare Ideen über die Arbeit, die Probleme, die es gibt, und über die Honorarleistungen, die es oft nicht gibt, dargestellt.

Dank des kleinen Rollenspiels zu Beginn der Veranstaltung und der Meinungsabfrage am Schluss, konnte man feststellen, dass die Teilnehmer bezüglich ihrer Ziele, ihrer EU-Erfahrung, ihrer Arbeitssituation, und ihren konkreten Vorstellungen über ein Projekt sehr heterogen waren.

An folgende Fragen habe ich gedacht:

Für die VHS:
- Was hat die VHS von einem solchen Treffen? - Ist es das Ziel der VHS eine Partnerbörse aufzubauen oder braucht die VHS selber gute Partner oder beides?
- Warum wurde Spanien im Tale Programm abgelehnt? Wie kann man solche Probleme vermeiden?
- Hätte die VHS ein Interesse daran, zusätzlich zu den nötigen Partner aus zwei anderen Mitgliedsländern mit weiteren öffentlichen deutschen Einrichtungen (Jugendvereine, BIBB, private Firmen...) zusammenzuarbeiten?
- Wie kann die VHS informieren und wichtige Tipps geben, ohne seine eigene Möglichkeiten zu verlieren. Alle Projektträger sind doch irgendwie Konkurrenten.

Für die Teilnehmer:
- Ein paar Projektvertreter waren da: Vielleicht haben sie Lust, über das, was sie gemacht haben und wie sie dazu gekommen sind, zu berichten. Vielleicht mit ein paar Stichwörtern und per E-mail. - Vielleicht haben die Teilnehmer Interesse, noch mehr Ratschläge bzw. Tipps zu bekommen oder an einem VHS-Kurs zu den EU-Programmen, um ihr Ziel weiterzuverfolgen.
 - Wie können die Teilnehmer, die zur Zeit für keine Einrichtung arbeiten, eine Einrichtung finden, in der sie ihre Ideen verwirklichen können, ohne dass diese von der Einrichtung lediglich ³geklaut³ werden?
 - Welche Programme bringen Honorarleistungen?
- Würden die Teilnehmer eines VHS-Kurses weitere Kurse in anderen EU-Mitgliedsländern besuchen? Wie könnte die VHS dies organisieren?

Schöne Grüße,Carole Benda

To: VHSEuropaGruppe@yahoogroups.de From: "Cassetti Claudio" CassettiClaudio@t-online.de Subject: [VHSEuropaGruppe] Antworten zu den Fragen von Carole Benda können sie sie gerne über VHSEuropaGruppe @yahoogroups.de äußern.

Liebe Carole Benda,nochmal vielen Dank für den guten Bericht über das Treffen des Clubs in Oktober Ich versuche,die Fragen zu beantworten,so gut wie kann

 An folgende Fragen habe ich gedacht: Für die VHS:

Ich antworte natürlich nicht für die VSH, das ist nur meine persönliche Meinung

- Was hat die VHS von einem solchen Treffen?

Mehr Resorsen und Ideen für die Projekte, mehr Kommunikation in der Einrichtung und mit den Dozenten und mit den Kursteilnehmern, im Bezirk und in Berlin.

- Ist es das Ziel der VHS eine Partnerbörse aufzubauen oder braucht die VHS selber gute Partner oder beides?

Beide.

 -Warum wurde Spanien im Tale Programm abgelehnt?

Die spanische NationalAgentur von Grundtvig 2 hat die Finanzierung abgelehnt.Wie kann man solche Probleme vermeiden?Bei dem Verlängerung von TALE hatte die Ablehnung keine katstrophale Folge, weil schon vier Länder im Projekt sind. Bei einem Antrag muß man immer mehr als drei Länder miteinbeziehen, damit zumindest drei genehmigt werden.Desto mehr Länder, desto mehr Chancen.

- Hätte die VHS ein Interesse daran, zusätzlich zu den nötigen Partner aus zwei anderen Mitgliedsländern mit weiteren öffentlichen deutschen Einrichtungen (Jugendvereine, BIBB, private Firmen...) zusammenzuarbeiten?

Ich denke ja, mehrere Partner aus einem Land können die Finanzierung beantragen, die Geldsumme bleibt tendenziell unverändert.Es gibt aber kein Geld für die innere Mobilität.

 - Wie kann die VHS informieren und wichtige Tipps geben, ohne seine eigene Möglichkeiten zu verlieren. Alle Projektträger sind doch irgendwie Konkurrenten.

Jeder macht andere Sachen, die sich nicht überschneiden, sondern ergänzen

Für die Teilnehmer:
-Vielleicht haben die Teilnehmer Interesse, noch mehr Ratschläge bzw. Tipps zu bekommen oder an einem VHS-Kurs zu den EU-Programmen, um ihr Ziel weiterzuverfolgen.

Es ist eine gute Idee für 2005-2006, vielleicht überlegt sich die VHS dies anzubieten

- Wie können die Teilnehmer, die zur Zeit für keine Einrichtung arbeiten, eine Einrichtung finden, in der sie ihre Ideen verwirklichen können, ohne dass diese von der Einrichtung lediglich ³geklaut³ werden?

Wer in keiner Einrichtung arbeitet, sollte zu der Einrichtung gehen und Ideen (und Finanzierungswege der Idee) vorschlagen.

 - Welche Programme bringen Honorarleistungen?z.B. Grundtvig 1, das eine Entwicklung von einer Lernpartenerschaft sein kann. - Würden die Teilnehmer eines VHS-Kurses weitere Kurse in anderen EU-Mitgliedsländern besuchen? Wie könnte die VHS dies organisieren?

Das wird demnächst in Rom,beim nächsten TALE-Treffen diskutiertWenn Teilnehmer (und Dozenten, und andere) Wünsche oder Ideen diesbezüglich haben, können sie sie gerne über VHSEuropaGruppe@yahoogroups.de äußern.

GrüßeClaudio Cassetti

 

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