Gentrifizierung: was ist das?

Gentrifizierung / GRUNDBEGRIFFE UND EMPFOHLENE LEKTÜREN

WAS IST GENTRIFIZIERUNG?

Gentrifizierung (aus „gentry“ „Niederer Adel“) ist eine „Veredelung“ eines Stadtgebietes, also

– eine materielle Verbesserung des Äußeren und des Inneren der Gebäude, der Infrastruktur, der Läden… insgesamt des Lebensstandards in diesem Gebiet. Diese Verbesserung wird durch

– einen Bevölkerungswechsel begleitet bzw. mit verursacht: (…)

Heute ziehen arme Künstler und Migranten dort ein,
wo noch die Toiletten auf der Treppe und Kachelofen sind.
Morgen werden die Schwimmbecken auf den Dächern kommen.

DAS BESONDERE DER GENTRIFIZIERUNG IN BERLIN

Berlin ist eine sozial noch außergewöhnlich durchgemischte Stadt, (…)

IST GENTRIFIZIERUNG GUT ODER SCHLECHT?
Die Frage ist sehr schwer zu beantworten. (…)

WAS MUSS VERBESSERT ODER VERÄNDERT WERDEN?

(…)

EMPFOHLENE LEKTÜREN

Ein Überblick über Wohnen und Wohnpolitik
http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/183458/wohnen

(…)

Fragen Sie nach der vollständigen Version
an infomail@senzarete.de

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Gentrifizierung für Schulen: das Angebot

Gentrifizierung im Stadtbild lesen, kontrovers diskutieren,
als Rausch der Großstadt Berlin lauschen.

Allgemeines Konzept

Spaziergang durch ausgewählte Gebiete der Stadt , um dort die Spuren der „Gentrifizierung“ im Stadtbild gemeinsam zu suchen und um mit direkt Betroffenen zu diskutieren

– 11.06.2014 12-16 Uhr Spazieren zwischen Wedding, Mitte und Prenzlauerberg
(entlang dem ehemaligen Mauerverlauf, von S-Bahnhof Wedding
bis U-Bahnhof Bernauerstrasse oder bis Senefelderplatz)

– 12.06.2014 10-13 Uhr Spazieren zwischen Friedrichshain und Kreuzberg
(von S-Bahnhof Storkowerstrasse über U-Bahnhof Samariterstrasse
bis S-Bahnhof Ostkreuz oder bis U-Bahnhof Schlesisches Tor)

Ziele

Vermittlung von Kategorien für die soziale Interpretation des Stadtbildes (Gebäude, Bautätigkeit und Baulücken, Geschäfte, Einrichtungen, Grafitti…). Was verrät der Stadtbild von den Menschen, die darin wohnen und von den aktuellen sozialen Prozessen, die dort laufen.
Zusammenstellung eines gemeinsamen Rahmens auch aus dem Erlebten der TeilnehmerInnen, um Kontext und Grundelemente der mit der Gentrifizierung verbundenen Fragen genauer zu bestimmen
– Im Hintergrund: Hinweise auf grundlegende Elemente der stadtplanerischen Monitoring und Steuerung (Monitoring Soziale Stadtentwicklung, Sanierungsgebiete, Milieu-Schutz…)

Wohnen, essen, einkaufen: wie unsere Gewohnheiten im Alltag
sich verändern und politisch wirken
Arm und Reich, sich verändern oder stehenbleiben,
Voneinander profitieren, gegeneinander kämpfen
Wo reibt´s? Wo klappt`s?
Wie und wo sich die Stadt entwickelt
Einige Grundbegriffe und Grundfragen
der Stadtsoziologie und der Stadtplanung

Ablauf

Vorbereitung: die Teilnehmer beantworten Fragen über persönliche Erfahrungen mit Gentrifizierung und Gentrifizierungszeichen im Stadtbild (siehe Seite 2)

Methodischer Ablauf: Spaziergänge um gemeinsam die Spuren des Gentrifizierung zu lesen und zu interpretieren. Das Stadtbild (mit Hintergrundsinformationen) wird „erzählt“, Schlüssel- und rätselhafte Elemente werden hervorgehoben und diskutiert. Gemeinsam versucht man/frau zu beurteilen, welche Vorteile und Nachteile die „Veredelung“ (Gentrifizierung) der Gebiete gebracht hat bzw. wer was daraus gewonnen oder verloren hat.
Im Rahmen des Möglichen finden auch Gespräche mit Betroffenen in den belaufen Gebieten statt,nicht zuletzt mit dem Dozenten selbst, der eigene Erfahrungen mit Gentrifizierung in seinem Kiez (das Gebiet zwischen Friedrichshain und Kreuzberg) erlebt.

Nachbereitung: Es wird gemeinsam entschieden, ev. Präsentation der Ergebnisse über einen Blog.

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Kaninchen! Schere, Stein und Papier

In diesen zwei Spaziergängen von jeweils 3 oder 4 Stunden laufen wir dort hin, wo die Entwicklung nach dem Fall der Mauer noch nicht zu einem Still- oder Endstand gekommen, wo die sozialpolitischen Spiele noch offen sind,wo die Unentschiedenheit der Stadt am stärksten ist und die Wurzeln und die Widersprüche noch nicht unter der Oberfläche weggeglättet sind.

Im ersten Teil gehen wir dorthin, wo
die sozialpolitischen Kaninchen sich noch hin und her bewegen.

Im zweiten Teil gehen wir dorthin, wo der Ausgang des Spiels
(Schere, Stein und Papier) noch unentschieden ist.

Wir suchen wir gemeinsam nach dem, was die Straßenbilder
von den Menschen verraten, die dort leben.
Wir fragen Menschen und Einrichtungen und wir suchen,
gemeinsam nach dem, was geschehen wird und niemand
richtig überblickt bzw. steuert.

Soziale Durchmischung oder Entmischung:
in welche Richtungen führt uns die Stadt?

Wie sich das Wohnen verändert (hat) und verändern wird.
Wohnen, Essen, Einkaufen, Freizeit gestalten:
wie unsere Alltagsentscheidungen die Welt verändern

Gentrifizierung und mehr im Stadtbild lesen,
darüber kontrovers diskutieren.
Gebiete in Veränderung durchlaufen,

Hintergrundinformationen über umstrittene Projekte,
über Häuser und über Menschen hören, sammeln, interpretieren.
Nach Möglichkeit Menschen am Ort ansprechen oder interviewen

Im Hintergrund: Monitoring Soziale Stadtentwicklung und anderes Material
Kleines Reader mit Grundfragen und empfohlene Lektüren

14-18.00 circa Uhr Samstag (Datum nachfragen)

Gebühr: € 12 pro Person
Ermäßigte Gebühr für Studenten & Schüler: € 8
Ermäßigte Gebühr für Sozialhilfeempfänger: € 4

Lauftstrecke circa 4/5 Km
Ab eine Mindestzahl von 5 Leute
können Termine zu einem von der
Gruppe gewünschtem Datum
organisiert werden.

Für Buchung und Reservierung
Mail an infomail(o)senzarete.de

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